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flora

Allgemeines

in Bearbeitung


Nutzpflanzen

Meis

eine ertragsschwache, aber anspruchslose Nachfolgepflanze des Mais

Ember

eine nur nach Weiterverarbeitung und Erhitzung ungiftige Getreideart

Fettmoos

ein essbares, kalorinreiches, feuchtigkeitsunabhängiges, gelbes, aber bitteres Moos

Blumun

Blume mit dunkelvioletten bis schwarzen Blütenblättern; ist die Grundlage des „Morphex“ genannten Opiates


Die Flora im Norden

Wie bei den Tieren gibt es auch bei den Pflanzen im Norden einige Besonderheiten.

Klingenschilf

Die wichtigste Pflanze entlang der Schwelle ist das Klingenschilf. Ein zähes Gewächs das nahe der Wattstaubwüchse überleben kann und Höhen von bis zu zwei Metern erreichen kann. Es bildet lange Felderstreifen die ein wenig Schutz gegen die Stürme der Wüste und den Staub bieten. Klinegenschilf ist nicht zu kultivieren, bildet durch seine weitreichende Ausbreitung und Zähigkeit aber denoch eine der Lebensgrundlagen für die Menschen des Nordens. Ihre langen, schmalen Blätter können als Bedachung oder für verschiedene Flechtwerke verwendet werden. Die Wurzeln der Pflanze bilden bis zu tennisballgroßen Knollen die essbar sind und eine der Nahrungsgrundlagen der Schwelle darstellen. Ihren Namen verdient das Klingenschilf seinen harten, fein auslaufenden Blättern. Das durchqueren eine Klingenschilffelds ist nur mit Schutzbekleidung möglich, da die diese Blätter robust und scharf genug sind schwere Verletzungen zu verursachen. Aus diesem Grund beschränkt sich die Fauna im Klingenschilf auf sehr kleine Tiere oder größere Krabben, die aufgrund ihrer Panzerung gegen die scharfkantigen Pflanzen immun sind.

Schattenknöterich

Neben Staubholz (in der Wattstaubwüste geborgenene Holzreste) stellt Schattenknöterich die wichtigste hölzerne Baumaterialquelle im Norden dar. Die langen, roten, daumenbreiten Stiele sind in Festigkeit und Flexibilität mit heutigem Bambus vergleichbar und werden entsprechend verwendet. Schattenknöterich bildet unterirdisch zusätzlich Wurzelwerke aus, die Durchmesser von bis zu 25cm und Längen von über 8m erreichen können. Den Namen verdankt die Pflanze dem starken Kontaktgift auf seinen tellergroßen Blättern, das zu epileptischen Anfällen und Blindheit führen kann. Vergiftungen durch Schattenknöterich verlaufen selten tödlich, können aber zu bleibenden Sichtbehinderungen und neuralen Störungen führen.

flora.txt · Zuletzt geändert: 2024/06/17 21:19 von jakob