Söldner

Aus Das Giftstaub-Kompendium
Wechseln zu: Navigation, Suche

Söldnergilde

Jeder, der in den Weiten Landen sein Geld mit dem Vermieten seiner Kampfkraft verdient, hat zumindest schon von der Söldnergilde gehört. Die Gilde hat ihren Hauptsitz in Barrelin und zahlreiche Anlaufstellen in den gesamten Weiten Landen. Sie vermitteln Aufträge an ihre Söldner und achten darauf, dass die Verträge von beiden Seiten eingehalten werden. Die Auftraggeber zahlen Anteile an die Gilde, was dazu führt, dass Söldner der Gilde immer etwas teurer sind. Dafür garantiert die Gilde einen reibungslosen Ablauf der Aufträge. Sie toleriert weder Plünderungen noch anderweitige Übergriffe. Söldner, die bei ihnen in Lohn und Brot stehen, müssen bei Übertretungen mit harten Strafen rechnen. Auf der anderen Seite finden sich zahlungsunwillige Auftraggeber sehr schnell schwer bewaffneten Schuldeneintreibern gegenüber. Trotz ihrer paramilitärischen Strukturen gibt es in der Gilde keinen echten Uniformenzwang. Nur das Symbol der Söldnergilde, eine Raubvogelkralle in einem Fadenkreuz, muss offensichtlich an der Bekleidung getragen werden. Da sie sich selber als militärische Einheit verstehen, sieht man bei den Gildesöldnern häufig Flecktarnbekleidung, Uniformreste und alles sonst, was ihnen an Armeebekleidung zur Verfügung steht.

 

Technikstufenanteile: A 03% B 11% C 84% D 02%

 


Wichtige Charaktere der Söldnergilde

  • Lucky Strike, Hauptmann

 

Die Phalanx

Als der Krieg zwischen den Industrieherren in Barrelin ausbrach, waren die Regelungen der Söldnergilde bezüglich Aufträgen auf dem Gebiet der Industrieherren klar. Keine Kontrakte. Zu verworren waren und sind die Verbindungen von Fraktionen, Gefälligkeiten und wechselnden Allianzen. Das Oberkommando lehnte auch eine diesbezügliche Anfrage des Eurad ab, die um Truppen zum Schutz ihrer Zentrale im barreliner Wedding ersuchten.
Einige Gildesöldner wandten sich direkt an ihre Hauptleute und baten darum, für den Eurad auch auf barreliner Grund und Boden arbeiten zu dürfen. Manche von ihnen waren euradgläubig und sahen es als ihre religiöse Pflicht, andere hatten bereits für die Brüder gearbeitet und als vertrauenswürdigen Auftraggeber schätzen gelernt. Der Generalstab der Söldnergilde einigte sich darauf, einer Handvoll Söldnern eine Sondererlaubnis zu erteilen. Die so entstandene Einheit wurde „Phalanx“ genannt und ihre Mitglieder verpflichtet, neben der Gildesymbolen, ein sichtbares Phalanx-Abzeichen zu tragen. Mittlerweile gibt es auch Söldner, die das Zeichen der Phalanx führen, um zum Ausdruck zu bringen, dass sie nicht alle Regelungen des Generalstabs billigen. Dennoch gelten die Kämpfer der Phalanx als loyal; auch wenn es Gerüchte gibt, sie würden eine Spaltung der Söldnergilde herbeiführen wollen.

 

Freie Söldner

Neben der Söldnergilde existieren auch zahlreiche freie Söldner. Die meisten lassen sich für vergleichsweise einfache Aufgaben wie Objekt- und Karawanenschutz anstellen, die sie zusammen mit anderen freien Söldnern oder an der Seite der Gilden bestreiten. Einige von ihnen organisieren sich in eigenen Trupps und genießen einen ähnlich zuverlässigen Ruf wie die Gilde. Dazu gehören zum Beispiel die „Jokers“ aus Barrelin. Andere sind kaum mehr als käufliche Banditen oder korrupte Schläger.

Die Söldnergilde hat eine neutrale Position der Freien gegenüber, da sie in ihnen keine Konkurrenz sehen. Tatsächlich vermitteln sie gelegentlich Aufträge an denen sie sich nicht selber die Finger schmutzig machen wollen oder die nicht lukrativ genug sind.

Auf der anderen Seite betrachten einige der Freien die Gilde als unliebsame Gegner die ihre persönliche Freiheit zu Gunsten eines bequemen Lebens geopfert hätten.