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chimaera [2024/09/08 00:20] jakob |
chimaera [2026/08/23 20:23] (aktuell) jakob |
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| ===== Chimaera ===== | ===== Chimaera ===== | ||
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| Eine kontroverse Gruppierung die gegen die vermeintliche Unterdrückung der Mutierten bzw. für deren Vorherrschaft kämpft. Sind mittlerweile in den gesamten Weiten Landen (mit Ausnahme der terre de origin) anzutreffen. | Eine kontroverse Gruppierung die gegen die vermeintliche Unterdrückung der Mutierten bzw. für deren Vorherrschaft kämpft. Sind mittlerweile in den gesamten Weiten Landen (mit Ausnahme der terre de origin) anzutreffen. | ||
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| ==== Der Ursprung ==== | ==== Der Ursprung ==== | ||
| - | Im Jahr 236 n.W. trat eine Gruppierung die sich selber als „Chimaera“ bezeichnete erstmalig in Erscheinung. Die Ursprünge sind kaum bekannt, aber angeblich gehörten die Begründer zur Familie Omerta, die einige Jahre vorher erfolglos versuchte einen Handelsposten in dem jetzt als „Ombria“ bekannten Gebiet zu gründen. Anfänglich tauchten nur Handzettel und Parolen an Lagerhäuserwänden auf. Später kam es zu Sprengstoffanschlägen auf Gebäude des Uhrwerks und vereinzelt tödlich verlaufende Angriffe auf Mitglieder oder Sympathisanten der Kirche. Als 236 n.W. das Handelskammer-Fort in Prach an die dort unterirdisch lebenden Mutantenrudel fiel beanspruchten plötzlich Mutierte die sich als der „Chimaera“ zugehörig bekannten das Gebiet um Prach für sich. Offenbar waren einige ihrer Mitglieder in der Lage mit bestimmten Mutanten zu kommunizieren das Fort verblieb unter ihrer Kontrolle. Ihr erklärtes Ziel war es ein Gebiet zu schaffen in dem Mutierte (ihrer Meinung nach) endlich in Frieden leben könnten. Sie forderten die Anerkennung ihrer Bewegung durch die anderen Fraktionen, waren aber in vielen Verhandlungsfragen nicht kompromissbereit. Ohne definierte Führungsclique verstrickten sich die Mitglieder der Chimaera immer wieder in Grundsatzfragen und stritten über persönliche Befindlichkeiten. Es handelt sich sicher um einer der Gründe warum Prach nicht als ausreichend gefährlich oder wertvoll angesehen wurde und wird, größere Militäroperationen durch die Handelskammer zu rechtfertigen. Zeitgleich zur Inbesitznahme der Fortanlagen stiegen die Übergriffe durch Anhänger der ursprünglichen Chimaera-Bewegung. Ziele waren mittlerweile auch Fraktionen und Personen die nur in den Augen der Mitglieder eine angeblich „mutiertenfeindliche“ Haltung zeigten. Auch die Brutalität der Anschläge nahm zu. Der Begriff „Chimäre“ entwickelte sich in den Weiten Landen zu einem Schimpfwort für Mutierte die eine vermeintliche Gefahr für die Allgemeinheit darstellen. Eine Form der Diskriminierung die vor dem Auftauchen der Chimaera weitestgehend unüblich war, da der Großteil aller Bewohner der Weiten Lande mehr oder weniger stark sichtbar mutiert ist. Zwischen den in Prach stagnierenden Utopisten und den dezentralen Terroristen bildete sich in den letzten Jahren eine neue Bewegung. Bei Anhängern dieser Strömung steht der Stolz auf die eigene Besonderheit im Vordergrund. Einzelne Mitglieder verbreiteten die Meinung einer „neuen, genetischen Überlegenheit“ und beanspruchte die Bezeichnung „Chimaera“ als exklusiv. | + | Im Jahr 236 n.W. trat eine Gruppierung die sich selber als „Chimaera“ bezeichnete erstmalig in Erscheinung. Die Ursprünge sind kaum bekannt, aber angeblich gehörten die Begründer zur Familie Omerta, die einige Jahre vorher erfolglos versuchte einen Handelsposten in dem jetzt als „Ombria“ bekannten Gebiet zu gründen. Anfänglich tauchten nur Handzettel und Parolen an Lagerhäuserwänden auf. Später kam es zu Sprengstoffanschlägen auf Gebäude des Uhrwerks und vereinzelt tödlich verlaufende Angriffe auf Mitglieder oder Sympathisanten der Kirche. Als 237 n.W. das Handelskammer-Fort in Prach an die dort unterirdisch lebenden Mutantenrudel fiel beanspruchten plötzlich Mutierte die sich als der „Chimaera“ zugehörig bekannten das Gebiet um Prach für sich. Offenbar waren einige ihrer Mitglieder in der Lage mit bestimmten Mutanten zu kommunizieren das Fort verblieb unter ihrer Kontrolle. Ihr erklärtes Ziel war es ein Gebiet zu schaffen in dem Mutierte (ihrer Meinung nach) endlich in Frieden leben könnten. Sie forderten die Anerkennung ihrer Bewegung durch die anderen Fraktionen, waren aber in vielen Verhandlungsfragen nicht kompromissbereit. Ohne definierte Führungsclique verstrickten sich die Mitglieder der Chimaera immer wieder in Grundsatzfragen und stritten über persönliche Befindlichkeiten. Es handelt sich sicher um einer der Gründe warum Prach nicht als ausreichend gefährlich oder wertvoll angesehen wurde und wird, größere Militäroperationen durch die Handelskammer zu rechtfertigen. Zeitgleich zur Inbesitznahme der Fortanlagen stiegen die Übergriffe durch Anhänger der ursprünglichen Chimaera-Bewegung. Ziele waren mittlerweile auch Fraktionen und Personen die nur in den Augen der Mitglieder eine angeblich „mutiertenfeindliche“ Haltung zeigten. Auch die Brutalität der Anschläge nahm zu. Der Begriff „Chimäre“ entwickelte sich in den Weiten Landen zu einem Schimpfwort für Mutierte die eine vermeintliche Gefahr für die Allgemeinheit darstellen. Eine Form der Diskriminierung die vor dem Auftauchen der Chimaera weitestgehend unüblich war, da der Großteil aller Bewohner der Weiten Lande mehr oder weniger stark sichtbar mutiert ist. Zwischen den in Prach stagnierenden Utopisten und den dezentralen Terroristen bildete sich in den letzten Jahren eine neue Bewegung. Bei Anhängern dieser Strömung steht der Stolz auf die eigene Besonderheit im Vordergrund. Einzelne Mitglieder verbreiteten die Meinung einer „neuen, genetischen Überlegenheit“ und beanspruchte die Bezeichnung „Chimaera“ als exklusiv. |
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