Die bekanntesten und flächenmäßig größten Ansiedlungen in der Welt von Giftstaub sind Barrelin, Pettibrest, Nuhmoskoh und Wottingkhan.
Barrelin ist eins der größten, zusammenhängend besiedelten Gebiete der Weiten Lande. Es verfügt über ein umfangreiches Wasserförder- und versogungssystem aus der Zeit der Altvorderen, dessen Steuereinheit sich im südwestlichen Teil der Stadt befindet. Das Vorhandensein einer gesicherten Wasserversorgung ermöglicht eine Besiedlung des Territoriums durch zahlreiche Menschen. Die bewohnte Fläche entspricht ungefähr 1/3 Berlins des 21. Jahrhunderts. Auch wenn Barrelin als Stadt bezeichnet wird, ist dieser Begriff etwas irreführend. Es handelt es sich vielmehr um eine weitläufige Fusion aus Pueblo und Favela. Eine wilde Ansammlung einfacher, meist ein- bis zweistöckiger Baracken, improvisierter Zelte und Unterstände zwischen denen sich durch die dichte Besiedlung Pfade und teilweise befestigte Straßen gebildet haben. Reste ehemals hoher Wohnhäuser und Einkaufszentren von denen oft nur die Grundmauern erhalten sind, Zugänge zu Bunkerkomplexen und dem mittlerweile vollständig verschütteten Ubahnnetz und Brückenfragmente wurden von den Bewohnern zu Unterkünften ausgebaut. Die Ruinen des ehemaligen Berlin bieten vielfältiges Baumaterial, so das die Gebäude ein wüstes Sammelsurium aus Ziegel- und Betonresten, Autowrackteilen, Holztrümmern, Blech, Pflanzengeflechten und Kunststoffmüll darstellen. Häufig mit primitiven Bemalungen und Dekoration aus Fundstücken verziert, gleicht kaum eine Behausung der anderen. Ausnahme zu diesem amorphen Siedlungsbild stellen die großen, planvoll errichteten Gebäudekomplexe von Söldnergilde und Handelskammer am Stadtrand dar. Und natürlich der Betonkoloss aus der Zeit der Altvorderen im Wedding, der den überirdischen Teil des Eurad-Hauptquartiers bildet. Die Stadt verfügt über ein weites Umland an agrarischen Anbaugebieten die hauptsächlich Ember und Meis produzieren. Einige der Bauernsiedlungen haben sich auf Viehzucht (hauptsächlich Schafe und Ziegen; seltener Rinder) spezialisiert. Die Versorgung der Bevölkerung mit Fleisch ist dennoch gering und wird, wenn überhaupt, hauptsächlich durch Handel realisiert. Ansonsten setzt man in Barrelin fast alle Waren um, die aus den vier Himmelsrichtungen durch die Einsamen Lande transportiert werden. So herrscht durch den florierenden Handel mit dem Umland und auch weit entfernten Regionen kein Mangel an Rohstoffen und Luxusartikeln (z.B. Honig aus dem Pott, Gewürze aus dem Hordegebiet, Junglandkrabbenfleisch und Salz aus den Hanseterritorien, Trockenobst aus dem Juno-Grenzgebiets, Tabak aus dem Südosten). Dadurch und die zentrale Lage Barrelins konnten sich über Jahrzehnte immer mehr weiterverarbeitende Betriebe vor Ort etablieren. Dazu gehören unter anderem Fertigungsanlagen für Waffen, Munition und Rüstungen, Manufakturen für Stoff, Lederwaren und Bekleidung, Schmelzen, Gerbereien, Schmieden für Eisenwaren, Drogenküchen, Destillerien, Werkstätten für Waren des täglichen Bedarfs, Stellmacher Küfereien usw. In einer Welt in der keine konsistente Währung existiert, sind die Bewohner Barrelins darauf angewiesen in diesen Anlagen zu arbeiten, um ihren Lebensunterhalt in Form von Nahrung und Tauschwaren zu bestreiten. Trotz der schwierigen hygienischen Zustände, der vergleichsweise beengten Lebensumstände und der harten Abend zieht es aufgrund des einmaligen, flächendeckenden Zugriffs auf Trinkwasser immer Siedler aus den gesamten Weiten Landen nach Barrelin. Hier findet man von Hulkern aus dem Norden auf der Suche nach Arbeit über stammeslose Ostländer bis zu verschuldeten Claimern aus der Montanunion Menschen aus jeder Region. Jedes Handelskammerhaus hat seine Vertreter in der Stadt, was nicht nur zur Entstehung von zahlreichen Lagerhauskomplexen, Warenumschlagplätzen und Karawansereien führte, sondern auch zur Gründung des Hauptverwaltungszentrums der Handelskammer mit permanentem Standort in Barrelin. Die einzigen beiden Handelskammerhäuser die ihre tatsächlichen Stammsitze in Form vergleichsweise großer Anwesen am Rande der Stadt haben, sind Haus Peek und Haus Schmidt. Auch das Oberkommando der Söldnergilde befindet sich im südlichen Randbereich Barrelins. Dieser Komplex stellt für sich schon eine eigene Siedlung dar. Neben den Verwaltungsgebäuden, dem Gerichtshof, Waffen-, Munitions-, Rüstungs- und Ressourcenlagern unterhält die Gilde hier eine Art Krankenhaus, Ausbildungsstätten und Wohnbereiche für hochrangige Offiziere. Dazu kommen Unterbringungsmöglickeiten für versehrte Söldner und Agrarflächen die ausschließlich von Gildesöldnern im Ruhestand bewirtschaftet werden.
Die Wiederinbetriebnahme des Wasserförder- und versogungssystem erfolgte vor 247 Jahren und ist Grundlage für die Zeitrechnung der Handelskammer, die von denjenigen in der Welt die auf „konkrete“ Datumsangabe angewiesen sind in aller Regel übernommen wird. Es läutete die Neubesiedlung des als „Barrelin“ bekannten Gebietes ein und lockte in vergleichsweise kurzer Zeit zahllose Siedler an. Anfänglich hatte man mit dem von einer Art Treibsand dominierten Gebiet und der dortigen Fauna zu kämpfen. Die Gegend war hochgradig kontaminiert, aber bot neben der gesicherten Wasserversorgung einen schier unerschöpflichen Fundus an Baumaterial. Zumindest wenn man bereit war es aus dem giftigen Staub freizukratzen. Während der Erstbesiedlung lösten erst neu entstehende Berufe wie Unratsammler, Pisseschlepper und Müllträger die schlimmsten Auswirkungen einer mangelnden Kanalistion. Mittlerweile handelt es sich bei diesen Dienstleistern um wichtige Zulieferer für Gerbereien und Lieferanten von Dünger für die vielen, umliegenden Gehöfte, welche für die Versorgung Barrelins überlebensnotwendig sind. Über Jahrzehnte prosperierte das Gebiet ohne eine überregionale Bedeutung zu erlangen. Die Bewohner lebten von der Hand in den Mund und die ungeordneten, teilweise anarchistischen Zustände verhinderten jeden Fortschritt.
Als die sogenannten „Industrieherren“ in Erscheinung traten änderte sich die Lage. Wieviele es ursprünglich waren oder um wen es sich genau gehandelt haben könnte ist nicht mehr bekannt. Fakt ist, das sie die Kontrolle übernahmen und nach und nach das Barrelin erschufen, wie es nun in den Weiten Landen bekannt ist. Unter ihrer harten, aber effizienten Führung wurden Produktionsanlagen in Betrieb genommen, einfache Manufakturen gebaut und der überregionale Handel etabliert. Infolge dessen legten Handelskammer und Söldnergilde ihre Hauptverwaltungssitze nach Barrelin. Bis vor wenigen Jahren war Barrelin in vier, etwa gleichgroße Gebiete unterteilt, die von den verbliebenen Industrieherren kontrolliert wurden. Obwohl diese in beständiger Territorial- und Machtkonkurrenz standen herrschte in Barrelin ein gewisses Gleichgewicht. Jeder der vier kontrollierte zu diesem Zeitpunkt einen Teil der Stadt, auf den die anderen angewiesen waren. Wäre ein einzelner Industrieherr zu stark geworden, hätten die anderen koaliert, um ihn auszuschalten. Jeder von ihnen beschäftigte ein großes Kontingent an Schlägern und Söldnern. Die Gesamtheit aller bewaffneten Leute unter dem Kommando der Industrieherren war überregional als die „AMRAAM 77“ bekannt. Innerhalb Barrelins wurden die Trupps allerdings nur euphemistisch „Viertelwachen“ genannt. Die Ausrüstung dieser Trupps war sehr unterschiedlich und reichte von Keulen bis zu vollautomatischen Waffen. Die Industrieherren heuerten auch Reisende an, die durch Kampfgeschick, Skrupellosigkeit oder einfach eine überlegene Ausrüstung auffallen. Die Viertelwachen übernahmen offiziell den Schutz nach außen und sorgten für ein Mindestmaß an Ordnung. Leider handelte es sich in vielen Fällen um Leute deren hervorstechende Eigenschaft Loyalität und nicht Integrität war. Schutzgelderpressungen, Drangsal und jede andere Form von Übergriffen gegen die Zivilbevölkerung waren an der Tagesordnung. Trotzdem zog es stetig Leute nach Barrelin. Zum einen bot das Territorium Schutz; wenn auch nicht gegen die Viertelwachen, so doch vor Banditenbanden und Mutantenrudeln, zum anderen gab und gibt es Wasser, vereinzelt sogar Strom und unzählige Handelsposten. (Die Viertelwachen zerschlugen aufstrebende Banden außerhalb des Wedding sehr schnell. Nicht zuletzt, weil sie diese als Konkurrenz zu ihren eigenen illegalen Geschäften sahen. Die meisten Verbrecher zahlten deshalb direkt Abgaben direkt an die Viertelwachen, deren Anteile über kurz oder lang den Weg in die Säckel der Industrieherren fanden.)
„Der Baron“ kontrollierte das Südviertel von Barrelin. Er arbeitete eng mit der Handelskammer zusammen und hatte großen Einfluss auf den Handel in und um Barrelin. Seine Viertelwachen waren am besten ausgerüstet und seine Handelskontakte reichen tief in die Territorien der anderen Industrieherren.
Über das größere Militärkontingent verfügte allerdings die „Witwe“. Sie hatte die Kontrolle über den Ostbereich. Als strategisches und taktisches Genie hätte sie Barrelin wahrscheinlich schon längst unter ihre Kontrolle gebracht, aber die immer wieder einfallenden Plündertrupps der Horde in den östlichen Bereichen vereinnahmte die meiste Zeit den Großteil ihrer Truppen.
Der Industrieherr im Norden nannte sich selbst „Schinderhannes“. Auch sein Viertel war, allerdings nicht so beständig wie der Osten, immer wieder Angriffen der Horde ausgesetzt. Im Nordviertel befindet sich das einzige Strom erzeugende Kraftwerk der Weiten Lande, das aber gerade mal einige Bereiche Barrelins versorgen kann. Es wird mit allem möglichen befeuert, weswegen über dem Nordviertel beständig schwarze Rauchsäulen hängen.
„Der Wagenherr“ übte im Westen seinen Einfluss aus. Hier befinden sich die wertvollen Wasseraufbereitungsanlagen von Barrelin. Er hielt sich aus den Konflikten der anderen Industrieherren so gut es ging heraus und nutzt seine Macht, um riesige Gewinne mit Wasser zu machen. Da er das Wasser kontrollierte hatte er den größten Einfluss auf die Bevölkerung und obwohl im Westviertel die schlimmsten Übergriffe stattfanden, blieb es das Territorium mit der höchsten Bevölkerungsdichte.
Das Zentrum Barrelins wurde der “Wedding” genannt, und machte etwa ¼ der Stadtfläche aus. (Der Wedding der Giftstaubwelt hat weder in seiner Ausdehnung, noch mit seiner Lage etwas mit dem Viertel der heutigen Zeit gemeinsam.) Jeder Industrieherr hatte theoretisch einen Anteil am Wedding, der aber in der Praxis von zahlreichen Gangs beherrscht wurde, welche die Einflussnahme stark beschränkten. Die Bewohner des Weddings empfanden die Kontrolle durch die Banden allerdings als weniger repressiv, als durch die Viertelwachen die sich mit Schutzgeld, Raub und Erpressung rücksichtsloser in die eigene Tasche wirtschafteten, als die Gangmitglieder. Eine weitere Besonderheit des Viertels war die Präsenz des Eurad, dessen Hauptquartier mitten im Wedding lag und liegt. Als absolut neutrale Fraktion blieb er durch die Industrieherren und die Banden weitestgehend unbeeinflusst.
Im Jahr 237 n.W. kam es zu einem Ereignis, das die Situation in Barrelin bis zum jetzigen Zeitpunkt nachhaltig veränderte. Die “Witwe” genannte Industrieherrin heiratete, gegen jeden Widerstand, Corvette Tucher aus dem Handelskammerhaus Transit. Die anderen Industrieherren befürchteten eine Einflussnahme durch Haus Transit und sahen (zu Recht) das fragile Gleichgewicht Barrelins bedroht. In der Folge stockten sie die Anzahl ihrer Viertelwachen und deren Ausrüstung auf. Zu diesem Zeitpunkt stand der Wedding mehr oder weniger stabil unter der Führung des “Baboo”, dem selbsternannten „König des Wedding”. Mit dem Zuspruch der durch die Heirat gestärkten Witwe erklärte er überraschend den Wedding für unabhängig. Ein blutiger Bürgerkrieg entbrannte. Angeblich wurde der Baboo mit Waffen und Elitekämpfern aus dem Handelskammerhaus Juritsch unterstützt, dem man ein heimliches Abkommen mit der Witwe unterstellte, was allerdings nie bewiesen werden konnte. Die Witwe selbst erklärte die anderen Industriehheren zu Aggressoren, welche die “friedliebenden Bürger des Wedding in Knechtschaft zwingen würden” und eröffnete ihrerseits Kampfhandlungen. Der Versuch der Industrieherren die Alleinherrschaft über Barrelin zu erlangen kostete zahllose Menschenleben. Die engen Gassen der Stadt verwandelten sich in ein beengtes, blutiges Schlachtfeld, in dem sich die Viertelwachen, Bandenmitglieder und gedungene Söldner verbissen bekämpften. Hauptleidtragende waren die Zivilisten die zwischen sich ständig veränderten Grenzverläufen Opfer von Mord und Plünderei wurden. Der Konflikt brachte große Teil der Produktionsanlagen zum Erliegen und führte zu Ressourcen- und Lebensmittelverknappungen die zusätzlich viele Leben forderten. Als die Kämpfe ausbrachen erklärte die Handelskammer ihre randlagig bestehende Besitztümer zu “neutralen” Zonen und verbot die Einflussnahme jeglicher Handelskammertruppen. Somit sorgten die zum Schutz engagierten Gildesöldner und Haustruppen der Handelskammerhäuser vor allem dafür, das sich der Konflikt hauptsächlich auf dem Territorium Barrelins abspielte. Die Söldnergilde beschloss aufgrund der undurchsichtigen und ständig wechselnden Koalitionen der Industrieherren, jegliche Aufträge innerhalb des Bürgerkriegsgebiets zu verweigern. Ein Umstand der dazu führte das sich eine große Anzahl Freier Söldner, perspektivloser Kämpfer und Glücksritter aus den gesamten Weiten Landen an den Kämpfen beteiligten und die Übergriffe auf die Bevölkerung weiter eskalieren ließen.
Die Situation verschärfte sich, als nach zwei Jahre andauerndem Bürgerkrieg einzelne Hordekhane aus dem Osten auf die Schwäche Barrelins aufmerksam wurden. Die meisten Viertelwachen die eigentlich für den Schutz der in den Randbereichen gelegenen Farmen und Ranches zuständig waren, wurden in den zermürbenden Gefechten innerhalb der Stadt gebunden. In der Folge bildeten sich immer größere Hordehaufen, die in das Umland einfielen. Die Handelskammerhäuser,selber durch internen Reibereien gelähmt, verweigerten jede militärische oder wirtschaftliche Unterstützung und die hilflosen Bauern verfügten schlicht nicht über die Mittel die Söldnergilde anzuheuern. Nach wenigen Monaten war das Gebiet östlich von Barrelin fast vollständig von Horde überrannt und ausgeblutet. Niemand kennt die genauen Umstände, doch wie aus dem Nicht betrat ein bis dato unbekannter Uhrwerksmönch plötzzlich die Bühne. In wenigen Wochen scharrte er eine beachtliche Menge von Kämpfern zusammen, die sich selbst “Das Heer der Gerechten” nannten. Schon nach zwei Monaten war dieses “Heer” zu enormer Größe angewachsen. Es bestand hauptsächlich aus desertieren Viertelwachen, gescheiterten Söldnern und Flüchtlingen, die versuchten der Horde oder dem Grauen des Barreliner Bürgerkriegs zu entkommen. Niemand wusste (oder weiß bisher) woher sie Waffen und Versorgung erhielten; das Augenmerk der großen Fraktionen lag zu sehr auf den Geschehnissen innerhalb Barrelins. Nach einigen erfolgreichen Scharmützeln rief das Heer der Gerechten zu einem “Heiligen Krieg” gegen die “Unheiligen”, namentlich die Horde, auf. Sicherlich nicht zuletzt dem steten Zufluss an Anhängern aus dem Fleischwolf Barrelins geschuldet gelang es mit hohen Verlusten die Haufen der Horde zurückzudrängen. Es ist nicht bekannt, wie viele Menschen ihr Leben verloren, aber der Zustrom an Anhängern blieb konstant, bis die Invasoren vollständig vernichtet waren. Über das weitere Schicksal des selbsternannten Heiligen und Anführer des Heeres ist nichts bekannt. Gerüchte besagen, er wäre mit einigen Getreuen weiter in den Osten gezogen, um “das Übel der Horde endgültig auszumerzen” und dort ums Leben gekommen oder bereits auf den Feldern Barrelins gefallen. Böse Zungen behaupten, das Uhrwerk selbst habe ihm nach dem Leben getrachtet und ihn nach seinem Sieg über die Horde ermorden lassen. Tatsächlich unterstützte das Uhrwerk zu keinem Zeitpunkt das Heer der Gerechten oder beanspruchte dessen Erfolge für sich. Auch die anderen Fraktionen beäugten das Heer als unkontrollierbare und ungewöhnlich starke Militärmacht, solange es Bestand hatte, eher skeptisch. Letztlich löste sich das Heer der Gerechten so schnell auf, wie es entstanden war. Nur einige Überlebende der Hordeüberfälle berichten noch von ihren Rettern.
Nachdem der Konflikt in Barrelin immer extremere Ausmaße annahm und die Verrohung der beteiligten Parteien jedes Maß überschritten hatte, sah sich sogar der Eurad im Wedding zunehmend Übergriffen ausgesetzt. Der Baboo versuchte zwar, die Anlagen des Eurad zu schützen, aber war in seinen Möglichkeiten stark eingeschränkt. Entgegen ihrem üblichen Vorgehen ersuchten die Brüder des Eurad deshalb die Unterstützung der Söldnergilde. Ihre Agenda konsolidierend verweigerte die Gilde jegliche Hilfe. Einige Gildesöldner wandten sich daraufhin direkt an ihre Hauptleute und forderten, für den Eurad auch auf Barreliner Grund und Boden wenigstens Objekt-, Versorgungsund Personenschutz übernehmen zu dürfen. Manche von ihnen waren euradgläubig und sahen es als ihre religiöse Pflicht, andere hatten bereits für die Brüder gearbeitet und sie als vertrauenswürdigen Auftraggeber schätzen gelernt. Nach langer Diskussion und einigem Widerstand des Großteils des Oberkommandos gründete man dennoch die „Phalanx“. Gildesöldner die dieser Gruppierung angehörten, wurden verpflichtet ein entsprechendes Abzeichen zu tragen, und ausschließlich Aufträge für den Eurad zu übernehmen. Die meisten der Phalanx-Söldner hielten sich an diese Abmachung, aber einige nutzten die Unübersichtlichkeit der Situation „Zusatzaufträge“ für diverse Warlords oder inoffizielle Vertreter der Handelskammer anzunehmen. Diejenigen die dabei erwischt wurden hatten sich vor dem Gildegericht zu verantworten. Es kam zu Ausschlüssen aus der Gilde und in Extremfällen zu Exekutionen. Manche entzogen sich der Gerichtsbarkeit durch Fahnenflucht und tauchten unter. Nachdem die Kampfhandlungen in Barrelin zum Erliegen kamen, behielten viele Phalanx-Söldner ihr Abzeichen bei. In den Reihen der Gilde gelten sie als unzuverlässig, profitgierig und illoyal. Mittlerweile vergibt die Gilde gern undankbare oder besonders gefährliche Aufträge an die Phalanx-Einheiten in der Hoffnung, deren Begeisterung für ihr Abzeichen etwas einzudämmen. Dennoch halten viele daran fest und tragen es mit Stolz.
Letztlich endete der Bürgerkrieg in Barrelin nach drei Jahren mit dem faktischen Sieg der Witwe. Die beiden überlebenden Industrieherren (Schinderhannes kam während der Kämpfe ums Leben) kontrollieren den Südwesten und damit die Wasserversorgung, was ihnen aber kaum mehr als das eigene Überleben sichert. Der von der Handelskammer unterstützte Friedensvertrag von 240 n.W. garantiert die störungsfreie Versorgung Barrelins mit Wasser und dafür die Legitimation der “Allianz” genannten Verwaltung des Westviertels und ihres Territoriums, inklusive eines Nichtangriffspaktes. Damit besitzt die Witwe sämtliche Produktionsanlagen und Manufakturen in Barrelin. Der Wedding ist unabhängig und wird weiterhin vom Baboo verwaltet und beherrscht. Viertelwachen wie in der Zeit der Herrschaft der Industrieherren gibt es nur noch im Gebiet der Allianz. Barrelin wird ausschließlich von Gangs und Banden kontrolliert, die sich hauptsächlich dem Willen des Baboo oder der Witwe beugen. Letztere verfügt noch über ein kleineres militärisches Kontingent, welches allerdings hauptsächlich für ihren persönlichen Schutz und den Schutz ihrer direkten Besitzungen zuständig ist. Bis auf den Umstand das die Gangs gelegentlich Kämpfe um die von ihnen sogenannten “Blocks” austragen, kümmern sie sich um den Erhalt des status quo, was der Zivilbevölkerung zu gute kommt. Schutzgelderpressung oder Ähnliches gibt es in Barrelin nicht mehr. Die Gangs verstehen sich hauptsächlich als Herrscher “ihrer” Viertel und profitieren von einem gemäßigten Abgabesystem, das vor allem den Handel betrifft. Natürlich reicht auch hier das Spektrum von “wohlmeinenden Verwaltern” bis zu „willkürlichen Warlords”. Bisher kommt es nur in recht weit entfernten Bereichen zu kleinen Überfällen durch die Horde, aber es gibt noch keine Pläne wie die Agrarflächen Barrelins vor größeren Raubzügen geschützt werden sollen.
(noch kein Inhalt)
Die Armee von Juno hat ihren Hauptstützpunkt in Pettibrest. Es handelt sich um eine der größten Siedlungen der Weiten Lande überhaupt. Bei der Armee von Juno handelt es sich um eine zentralisierte Militärdiktatur die hauptsächlich auf die Verteidigung gegen das Pentakomm ausgerichtet ist. Ein komplexer Bürokratieapparat sorgt für die Logistik und ein Großteil der Produktionsanlagen befindet sich um und in Pettibrest. Der Kontakt zu den Weiten Landen ist gering und, bis auf die Handelsverträge mit Handelskammerhaus „Cold Fever“, sind keine Verbindungen zu anderen Fraktionen bekannt
Das Leben in Nu Moskoh spielt sich vor allem unter der Oberfläche ab. Die alten U-Bahn Tunnel wurden vor etwa dreihundert Jahren zu Bunkersystemen ausgebaut und seit dem erweitert. Auch heute gibt es Bereich die nicht wieder geöffnet wurden, so das unter Umständen ganze Schienenstränge von Leuten bewohnt werden, die denken der Krieg ihrer Vorfahren sei immer noch nicht zu Ende. Die Handelskammer nutzt das gewaltige Unterirdische Stadtsystem, um Lagerbereiche anzulegen und kontrolliert über Nahrungsmittelrationierung und Zuteilung von Sachgütern die gesamte Siedlung. Inoffiziell natürlich. Ähnlich einem „Ghetto“ haben offiziell Gang- oder Tunnelräte das Sagen. Es handelt sich dabei um Ältestenräte, gewählte Konstitutionen, oder tatsächlich „Gängs“. Sie sind die Herren (oder Damen) über ein Tunnelgebiet, das heute in Ausdehnung und Besiedlung etwa vier Wohnblocks entspricht. Natürlich werden beständig Kämpfe um die Territorien geführt, die aber in allererster Linie aus Drohgebärden oder nicht letaler Gewalt besteht. Gang-Räte, die ihre Expansion übertreiben, finden sich schnell in von der Handelskammer abgeriegelten Tunnelsystemen ohne Versorgungsgüter wieder… An der Oberfläche leben nur wenige Menschen, da die regelmäßig auftretenden Staubstürme aus dem Osten große Mengen strahlendes Material aus den giftigen Steppen Sibiriens mit sich führen.
Fort Samson (ehemaliges Leipzig) liegt etwa zwei Tagesreisen östlich von Hall Tadt. Was auch immer die einstmals blühende Stadt vernichtete hat wenig mehr als Senken und Mauerreste hinterlassen. Vor einigen Jahrzehnten wurde in dem Trümmerfeld von Siedlern eine Wehranlage, ähnlich dem Handelsfort in Prach erreichtet. Umgeben von Palisaden leben hier mehrere hundert Individuen, die vor allem vom Handel mit Wasser leben. Wie sich zeigte befinden sich unter den Ruinen weitläufige Kavernen in dnen sich Wasser von erstaunlich guter Qualität gesammelt hat. Während der Trockenzeiten ist die Region z.B. Hall Tadt auf Lieferungen aus Fort Samson angewiesen. Neben dem Wasserhandel bestreiten die Siedler ihren Lebensunterhalt mit Viehzucht. Das Pökelfleisch der berühmten Blinden Höhlenschweine aus Fort Samson findet angeblich sogar den Weg auf die Teller der Gang-Herren von Nu-Moskoh.
In der heutigen Zeit Eckernförde - ein Militärhafen, sind davon nur noch die Bunkeranlagen erhalten. Hier lagern Wissensspeicher und von den Notstromgeneratoren versorgte Rechneranlagen. Außerhalb dieses Gebietes ist von diesen Anlagen noch nichts bekannt. Und so sind den letzten Bewohnern Schatzsucher und Sammler erspart geblieben. Möglicherweise haben die Bunkerbewohner selbst etwas mit dem Verschwinden des einen oder anderen Glückssuchers zu tun…
Vor einem Jahr begann die Prospektion einer Deponie in der Nähe von Halltadt. Ausgelöst wurde dies durch die vermehrt auftretenden Gerüchte über unterirdische Anlagen in Hall Tadt, so das der Senat beschloss einen Außenposten in dieser Region zu gründen. Die Arbeiten sind soweit abgeschlossen und man hat der neuen Ansiedlung den Namen „Das Loch“ (heutige Deponie Lochau) gegeben. Bis jetzt ist nur wenig Unionspersonal und eine Einheit Söldner vor Ort. Die Union ist hoffnungsvoll, das sich diese neue und erste Ansiedlung außerhalb der Mutterdeponie wirtschaftlich rechnen wird. Diese Arbeiten und besonders die Söldner haben aber einen Großteil der Reserven der Union aufgebraucht. Man möchte ein ähnliches Konzept wie in der Union etablieren (die ertragreichsten Claims werden von der Union bewirtschaftet der Rest von Goldgräbern und die Union stellte bestimmte Dienstleistungen etc.). Über den zukünftigen Status von „Das Loch“ innerhalb der Union ist man sich noch nicht einig. Zur Zeit untersteht diese Ansiedlung, und damit auch ihr Gewinn, voll und ganz dem Sennet. Ob sie irgendwann Vertreter zum Sennet entsenden darf, wird die Zeit und der wirtschaftliche Erfolg dieser Siedlung zeigen.Einige Unionisten überlegen ob man nicht alle zu längeren Arbeits- und/oder Haftstrafen Verurteilten nach „Das Loch“ schickt.
Der Pott ist ein gewaltiges Ruinenfeld im Westen (heutiger Großraum Köln, Düsseldorf, Dortmund). Das gesamte Gebiet ist mit kleinen Enklaven besiedelt, de meist wenige Familien nicht übersteigen. Einzelne Gehöfte sind zu festungsartigen Forts ausgebaut. Da das Gebiet häufig von umherziehenden Banden wilder Mutanten frequentiert wird, bieten die kleineren Gemeinschaften bessere Möglichkeiten sich zu verstecken und zu überleben. Dementsprechend konnten sich bisher keine größeren Infrastrukturen bilden und die Bevölkerung lebt vor allem vom Handel mit Rohstoffen, die in den Tälern und Totholzwäldern zu organisieren sind. In unterirdischen Kavernen wird Salz gewonnen und einige sehr mutige Individuen sammeln Honig aus den Nestern der Ruinenbienen. Das Handelskammerhaus Cold Fever unterhält im Pott mehrere gut gesicherte Handelsstützpunkte, um Ein- und Ausfuhr von Waren zu zentralisieren, zu sichern und natürlich zu kontrollieren. Der im Pott von Trümmerbienen produzierte Honig ist in den gesamten Weiten Landen begehrt. Es haben sich Gruppen gebildet, die sich auf den Abbau dieser seltenen Ressource spezialisiert haben. In den meisten Fällen handelt es sich um sogenannte „Bienenbanden“ mit einem einzelnen Oberhaupt. Sie lassen Sklaven oder Tagelöhner für sich arbeiten, die euphemistisch „Honigsammler“ genannt werden. Die Arbeit ist lebensgefährlich und oft kehren die Arbeiter, besonders aus durch Prospektoren unkartierten, Bienenstöcken nicht zurück. Neben Ruinenbienen wimmelt der Untergrund des Potts von Mutanten und anderen Raubtieren. Die Gesellschaft für übertragene Vormundschaft hat einen ständigen Sitz im Pott, und verdient an dem Verkauf von „Honigsammlern“, an denen ein beständiger Bedarf besteht. Nicht zuletzt dadurch finden sich unter den Honigsammlern auch häufig Ostländer. Durch ihre Erfahrungen im Umgang mit überdimensionalen Insekten aus ihrer Heimat und ihre grundsätzliche Zähigkeit sind sie auf dem Markt sehr gefragt. Immer wieder gelingt es einzelnen sich aus der Sklaverei freizukaufen und als Hiveprospektoren zu arbeiten. Cold Fever schätzt weder die Anwesenheit der GüV noch der Bienenbanden, toleriert sie aber aus wirtschaftlichem Interesse.
Bis 226 n.W. war Parrie, Parieh oder auch Lutetia (wie die Siedlung durch Anhänger der Armee von Juno genannt wurde) eine der wichtigsten Warenumschlägplätze zwischen den Weiten Landen und dem Juno-Gebiet. Das Handelskammerhaus Cold Fever unterhielt hier einen exklusiven Handelsposten. Es handelte sich auch um die zweitgrößte Siedlung der Armee von Juno. Zahlreiche sogenannte Förderati der Armee hatten dort ihr Heim. Das gesamte Kommando des westlichen Verwaltungsgebietes war hier stationiert und eine der wichtigsten Waffenmanufakturen in Betrieb. Ohne, dass die Hintergründe geklärt sind, zerstörte [OT 2016] ein Nuklearsprengkopf das komplette Gebiet und ließ nur ein verstrahltes Trümmerfeld zurück. Die Katastrophe von Lutetia gilt als die schrecklichste Tragödie der neueren Geschichtsschreibung. Die Propaganda der Armee von Juno stilisierte den Vorfall als Anschlag des Pentakomm. Der Schlachtruf „Lutetia - niemals vergessen, niemals vergeben!“ ist bei allen Soldaten der Armee im Gebrauch. Die Zerstörung des Standortes hatte auch enorme logistische Auswirkungen auf die Lage an der Front im Großen Labyrinth und schwächte die Position der AoJ in nie zuvor dagewesenem Ausmaß. Behauptungen der Untergang Lutetias könnte andere Ursachen als das Pentakomm gehabt haben wird in der terre de origin als Hochverrat angesehen und vefolgt!
Es handelt sich bei Prach um ein großes Ruinenfeld. Offenbar ist während einem der letzten Kriege die gesamte Gegend stark bombardiert worden. Heute leben vor allem kleine Stammesverbände zwischen den Trümmern, die häufig ihre primitiven Zeltlager verlegen. Das liegt nicht zuletzt an den in den verschütteten Gängen der ehemaligen U-Bahn hausenden, gefährlichen und zahlreichen Kreature. Nachts verlassen diese die Schächte und kommen an die Oberfläche, um zu jagen. Prach liegt in einem der Haupteinzugsgebiete der Horde. Tatsächlich versorgt sich die Horde gelegentlich in Prach. Zumeist mit Wasser, da in dem Trümmerfeld ansonsten nicht viel zu holen ist. Besonderes Merkmal war ein sehr gut befestigtes Fort der Handelskammer unter Führung der Familie Peek, von dem der Handel zwischen Barrelin und der im Süden gelegenen Montanunion betrieben wurde. Im Jahr 236 n.W. fiel das Fort allerdings einem Ansturm der Chimären zum Opfer. Seitdem gilt Prach als der Hauptstützpunkt der radikalen Mutierten und als unbewohnbar. Die Handelskammer war gezwungen alternative Handelsroute zu erschließen, was zu schweren Spannungen mit der Montanunion führte, die bis heute andauern.
Das Gebiet um Hall Tadt ist sehr trocken und staubig und verfügt über keine größere Vegetation mehr. Es gibt nur zwei Jahreszeiten: kalt- trocken oder heiß- trocken. In den kurzen Übergangszeiten kommt es häufig zu heftigen Stürmen und gelegentlichen Niederschlägen. Vom ehemaligen Stadtkern (Halle/Saale) sind nur wenige Ruinen erhalten. Die Bewohner dieser Bereiche nutzen Teile alter Keller oder richten sich in halb eingestürzten Gebäuden ein. Viele Menschen leben in primitiven „Blockhütten“ aus Autoreifen und Schrott. Der heutige Fluss Saale existiert noch in Form einer trägen, hochgiftigen, gelatineartigen Substanz. Einer der wenigen Übergänge über diese verseuchte Mulde ist die Fähre an der ehemaligen Burg Giebichenstein. Die regionale Bezeichnung für die Saale lautet „Das Giftband“ Um das Ruinenfeld herum gibt es mehrere Ranches. Die meisten Bauern züchten Tiere - nur einige, wenige versuchen sich am Anbau von Getreide-, Farn- und Maissorten. Die Erzeugnisse werden zentral in Hall Tadt auf dem Markt gehandelt. Durch die Wirrungen der letzten Jahre haben sich aktuell alle größeren Fraktionen aus der politischen Landschaft Hall Tadts zurückgezogen. Die Freihandelszone funktioniert also weitestgehend autark. Mit den Pentakomm von „Watergate“ sind Verträge zustande gekommen und sie beliefern die Siedlung mit Wasser. Lange Zeit herrschte Sorge um eine mögliche Intervention durch die Armee von Juno. Doch Ende letzten Jahres erreichte die Information eines Waffenstillstands zwischen kooperationswilligen Pentakomm und der Juno, Hall Tadt. Eine General namens Enigma war als eine Vermittlerin vor Ort. Die „Watergates“ zählen seitdem zur Konfoerderation, und werden von der Juno geduldet solange sie nicht aggressiv gegen die ansässige Bevölkerung vorgehen. Die Verminung des Hall Tadter Damms bleibt allerdings vorerst bestehen und ist immer wieder Inhalt langwieriger Verhandlungen mit den Fort-Bewohnern.
Novaja Terra ist eine kleine Enklave der NRA und liegt südlich des Pott an der Grenze zum Kernland der Juno. Anfänglich eine prosperierende Siedlung haben Dürren und eine ungünstige Nutzung der vorhandenen Agrarflächen zu einer Stagnation geführt. Aktuell hält sich die Siedlung vor allem mit dem Handel von Metall am Leben, das im Umland gefördert wird. Sie unterhalten Beziehungen zu einem nur wenige Tagesreisen entfernten Fort der Armee von Juno von denen sie hauptsächlich Nahrungsmittel erhandeln. Die Population an gefährlichen Mutanten ist Regionsbedingt hoch und die Bewohner von Novaja Terra somit an regelmäßige Angriffe gewöhnt. Die Bevölkerung von stammt ursprünglich aus Leningrad, einer größeren Siedlung weit im Nordosten der Weiten Lande. Mittlerweile haben sich auch aus anderen Gebieten Menschen angesiedelt, die aber den Lebensstil und die Weltanschauung der NRA für sich annehmen. Zu Novaja Terra gehört mittlerweile eine schnell wachsende Siedlung, die von stark Mutierten bewohnt wird. Ihre beiden Häuptlinge, Stachel und Beule, erkennen die Autorität der NRA immer weniger an und es kommt immer häufiger zu Reibereien. Gerüchte sagen, das die Missernten eine direkte Folge der Ausscheidungen der Mutierten seien.
Für die Hanse ist Rostfels ein illegaler Stützpunkt voller Arbeitsscheuer, Schmuggler und Piraten. Zu gut befestigt, um ihrer Herr zu werden und ein beständiges Ärgernis, aber nur ein Dorn im Muschelsäckel. Vielleicht ein großer, eiternder, doch prinzipiell eben nur ein Dorn. Für die Hulker ist Rostfels ein Ort der Freien, wo man sich bei Krabbenharzkerzen abenteuerliche Geschichten erzählt oder mit Schnaps, Tanz und Gesang in den Höhlen der Insel die Schlimmsten Stürme abwartet. Wo es sich Piraten und Freigeister gut gehen lassen, um ab und an der Hanse ein Schnippchen zu schlagen. Aber Rostfels ist nicht Tortuga. Rostfels ist die Insel der Verdammten…
Aufbau
Während eines der letzten, vergessenen Kriege wurde das damalige Helgoland von einer der Konfliktparteien zu einer schier uneinnehmbaren Festung ausgebaut. Das felsige Plateau ist auch heute noch ein einziges Betonwerk mit meterhohen Mauerresten, Geschützturmruinen und Wehrgängen. Nachdem auch das Wasser von Nord- und Ostsee verschwunden war, wurden aus den, für Rostfels namensgebenden, roten Felsen, unbezwingbare Klippen. An der niedrigsten Stelle ragen sie knapp 60m über der Wattstaubwüste; an der Höchsten bis zu 120m. Die jetzigen Bewohner haben die oberirdischen Verteidigungsanlagen mit Holz-und Stahlkonstruktionen wieder in Stand gesetzt, verstärkt und erweitert. Primitive, mechanische Geschütze können ihre Geschosse weit in das umliegende Gebiet schleudern.
Die gesamte Anlage unterteilt sich in vier Bereiche. Das Festungswerk ist der oberirdische Teil auf der Klippenkrone. Hier befinden sich die Verteidigungsanlagen und Aussichtstürme. In einigen der noch bestehenden Betonbauten sind billige Unterkünfte und eine Kantina eingerichtet, die allerdings auch von Schmugglern frequentiert wird, die Rostfels als Zwischenstop nutzen. Die darunterliegenden, in den Felsen getriebenen Gänge sind die sogenannte „Obere Ebene“. Die meisten kommerziellen Einrichtungen, wie Bordell, Casino, diverse Kneipen, der Badebereich und Herbergen finden sich hier. Dazu kommen die drei großen Warenlager, die Werkstätten und die Wasserverteilungsanlage. Der „Untere Ebene“ genannte Bereich ist den Bewohnern von Rostfels vorbehalten. Er befindet sich unter der ehemaligen Insel. In den zahlreichen Gängen und Räumen lebt und arbeitet ein Großteil der Bevölkerung. Hier haben die einflussreichsten Personen ihre, zum Teil sehr dekadenten, Privaträume. Der Bereich reicht mehrere Etagen in den Untergrund. Die wenigen Zugänge die noch weiter in den Boden führen sind stark befestigt und sowohl gegen das Eindringen von Außen, wie von Innen gesichert. Sie trennen den Rest von Rostfels von dem darunterliegenden, weitläufigen, „Gewirr“ genannten, Labyrinth.
Aus dem nahegelegenen, militärischen Landefeld (im 20 Jh. der „Flughafen“ von Helgoland) ist eine große Hochebene geworden, die von sesshaften Wattläufern besiedelt wird, welche ihr nomadisches Leben aufgegeben haben. Sie leben von der Jagd und dem Sammeln in den außergewöhnlich ergiebigen (und gefährlichen) Krabbengründen rings um Rostfels. Für die Bewohner des ehemaligen Helgoland stellen sie die Hauptquelle für Gebrauchsressourcen und “ profane„ Handelswaren dar. Dazu zählen hauptsächlich Krabbenwachs,-fett,-fleisch und-öl. Aber auch Handwerks-und Kunstobjekte die der Stamm selber herstellt oder mit anderen Wattläufern handelt, Fundstücke aus der Tieferen Wüste, Leder und Fleisch und nicht zuletzt Informationen machen den Stamm der „Krakan-Da-Quai“ (frei übersetzt „Menschen die am Rand eines endlos tiefen Schachtes leben“) zu einem extrem wichtigen Faktor für Rostfels.
Rostfels ist, wenn man nicht gerade ein Wattläufern ist, nur mit einem Segelwagen zu erreichen. Und selbst das gelingt meist nur den erfahrensten (oder glücklichsten) Landseglern. Im Umkreis mehrerer Kilometer ist die Wattstaubwüste von Falschstaubbecken, Treibsandsenken und Tiefenwirbeln durchzogen. Dazu kommen unvorhersehbare Fallwinde und Flauten, die ein Manövrieren unsicher machen. Aus bisher unbekannten Gründen ist die Fauna in diesem Gebiet aggressiver. Dort unvorbereitet liegen zu bleiben kann einen schnell das Leben kosten. Die größte Gefahr geht allerdings von der Festung selbst aus. Ungewünschte Besucher können von den Wehranlagen aus beschossen werden und die Geschützmannschaften sind kompetent und zielsicher.
Nichtsdestotrotz nehmen Schmuggler und andere Landsegler diese Risiken auf sich, denn Rostfels ist der größte Umschlagplatz für seltene und/oder illegale Waren im gesamten Norden. Der begrenzten Lastkapazität der weitaus meisten Segelwagen geschuldet sind die dort verhandelten Güter meist eher kleinteilig und von hohem Wert. Seltene Spirituosen und Lebensmittel, ausgefallene Bekleidungsstücke und Schmuck, wertvolle Artefakte, Waffen und nicht zuletzt ein scheinbar unbegrenzter Vorrat an Muscheln locken Landsegler der gesamten Schwelle an. Von hier starten auch die meisten langen Touren nach Westen in das weit entfernte Land der Armee von Juno. Eine illegale, gefährliche, aber enorm lukrative Route. Im Gegensatz zu den kleinen Schmugglerverstecken und Freibeuterunterschlupfen der Schwelle bietet die Feste von Rostfels uneingeschränkte Sicherheit vor der Hanse und eine Vielzahl an Vergnügungen, wie Glücksspiel, komfortable Unterkünfte, Badehäuser oder Bordelle. Für viele der anlegenden Landsegler ein seltener Luxus. Diese Besucher bleiben allerdings meist nur wenige Tage und haben mit den Dingen die Rostfels tatsächlich ausmachen wenig zu tun.
Schieteschieben
Die Festungsanlage ist die ganze Zeit Wind und Wetter ausgesetzt. Neben beständigem feinem Staub und je nach Jahreszeit auch Regen oder große Mengen Kondenswasser kommen hier auch diverse Körperauscheidungen betrunkener oder fauler Menschen hinzu. Die so entstehende schmierige Masse aus Staub, Brackwasser, toten Insekten und Fäkalien wird lokal „Schiete“ genannt. Das Reinigen rissigen Betons, schwer erreichbarer Ecken und bröckelige Flächen in großer Höhe ist eine anstrengende und unangenehme Arbeit. Der Begriff dafür lautet „Schieteschieben“. Es wird tatsächlich als pädagogische Maßnahme oder Bestrafung bei kleineren Vergehen wie Raufhändel oder leichter Sachbeschädigung eingesetzt. Die weitaus meisten Leuten die allerdings zum Schieteschieben eingeteilt werden sind die, welche sich mit ihren Ausgaben für Unterkunft, Glücksspiel oder andere Annehmlichkeiten übernommen haben. Je nach Schuldenberg kann das durchaus mehrere Tage bis Wochen Dreck abkratzen bedeuten.
Das Geheimnis von Rostfels
Der einzigartige Wert von Rostfels befindet sich allerdings innerhalb der roten Felsen und im Boden darunter. Es handelt sich um das am besten gehütete Geheimnis der Wattstaubwüste! Die Armee der Altvorderen hat ein Bunker-und Tunnelnetzwerk angelegt das sich kilometerweit unter der Staubwüste erstreckt. Eine Energiequelle tief unter der Erde liefert Strom, der unter anderem die schweren Bunkertore und Aufzüge der Festung bewegt und die Bewohner mit Licht versorgt. Es gibt Pumpwerke die weit in den Boden reichen und die meiste Zeit für ausreichend Trinkwasser sorgen. Leider ist dieser Schatz auch gleichzeitig der Fluch von Rostfels. Die weit verzweigten Tunnel sind zu großen Teilen nicht mehr beleuchtet, instabil und von Kreaturen bevölkert die nur in Dunkelheit und Schmutz existieren können. Spontan austretende Gase und eine generell schlechte Belüftung machen ganze Areale unpassierbar. Immer noch unerforschte Bereiche beherbergen Maschinen und Abwehranlagen einer längst vergessenen Armee und stellen eine beständige, unüberschaubare Gefahr dar. Kein Mensch klaren Verstandes würde sich in die Finsternis diesen tödlichen Gewirrs wagen. Doch genau darauf ist Rostfels angewiesen! Ohne Leute die einen Teil der wichtigsten Anlagen warten würde die Energie- und Wasserversorgung zusammenbrechen und die Insel als unbewohnbaren Felsbrocken zurücklassen. Als vor mehreren Generationen die Festung wieder besiedelt wurde fanden sich einige kompetente und todesmutigen Leute, welche die wichtigsten Bereiche erkundeten und die Anlage rudimentär in Betrieb nahmen. Aus diesen Pionieren entwickelte sich eine Gesellschaft die ausschließlich in der Tiefe, noch unter den bewohnten Gängen Rostfels existiert. Es gibt nicht einmal mehr Legenden, warum diese Menschen die Gänge irgendwann nicht mehr verließen (vielleicht gab es gewalttätige Konflikte, Seuchen o. Ä die sie dort dauerhaft hinabzwangen.). Heute handelt es sich um Leute die seit Generationen das Tageslicht nicht mehr erblickt haben und keine Welt außerhalb dieses albtraumhaften Labyrinths kennen. Der Anführer („Chefmechaniker“/„Hohepriester“) der diese Gesellschaft wie einen Kult führt wird „Tauros“ genannt. Über die tatsächlichen Vorgänge im Untergrund ist auf Rostfels so gut wie gar nichts bekannt. Man weiß nur das der Tauros, ähnlich einer Entität über Übersinnliche Kräfte verfügt und natürlich für Strom, Licht und Wasser sorgt. Dafür opfert man mittels großer Körbe an Seilwinden in verschiedene Opferschächte alles was dieser fordert. Meist Nahrungsmittel und Bekleidung, aber auch Kerzen, Töpfe und andere Eisenwaren, Decken und Werkzeug. Dazu kommen mitunter skurrile Forderungen nach „machtvollen“ Gegenständen (Fetische, Artefakte aller Art, Amulette, Glücksbringer etc.) oder spezifischen Bauteilen technischer Notwendigkeit (Kabel, chemische Erzeugnisse, Feinwaren) deren Verwendung meist nur die Bewohner des Gewirrs kennen. Gelegentlich opfern die Leute von Rostfels Dinge, um sich Segen oder Wohlwollen des Tauros zu erbitten. Flackern in Rostfels die Lichter oder versiegt das Wasser geht man davon aus das der Tauros unzufrieden ist. Dann ist jeder angehalten Sachen in die Opferschächte zu verbringen, um ihn zu besänftigen. Nachrichten und Forderungen erreichen die Rostfelser in Form von Zetteln die in den geleerten Opferkörben zu finden sind. Gerüchteweise sollen auch hin und wieder Menschen gefordert worden sein. Die meisten dieser Zettel sind in verschlossenen Umschlägen und häufig an den „Freiherren“ adressiert. Gelegentlich allerdings auch an einen der Lagerverwalter oder allgemein an die Bewohner von Rostfels. Über den Tauros als Person ist quasi nichts bekannt. Bisher hat er sich noch nie in die gesellschaftlichen oder politischen Belange der Festung eingemischt, doch manche Botschaften lassen vermuten das er über die Vorgänge an der Oberfläche erschreckend gut informiert ist.
Die Gesellschaft von Rostfels
Die von den besuchenden Landseglern als Annehmlichkeiten wahrgenommenen Dienstleistungen gehören zu einem skurrilen Kontrollsystem, dem alle Anwohner und Piraten unterworfen sind. Illoyalität Rostfels gegenüber ist praktisch unmöglich und kommt dementsprechend nicht vor. Die meisten Bewohner der Festung schuften als Angestellte in den Etablissements, den Lagern und Werkstätten, während die einfachen Piraten hauptsächlich damit beschäftigt sind Waren, Ressourcen und Lebensmittel heranzuschaffen, um damit den unstillbaren Hunger der Feste zu stillen. Dafür steht ihnen, zumindest theoretisch, auch deren Schätze und Zugriff auf Dekadenz und Laster zu. Wie in jedem Pyramidensystem gibt es auch hier eine vergleichsweise kleine Gruppe Privilegierter, die besonders von diesem Konzept profitiert. Sie lassen sich in Opiumrauch geschwängerten Separees Honigwein aus dem Pott und Räucherschinken aus Fort Samson servieren, während sie mit von Schmuck schweren Händen ihr menschliches Haustier kraulen.
Grundlage ist ein in den Weiten Landen einmaliges Gesellschaftsgefüge. Die Wattläufer der Hochebene sagen über Rostfels es sei „hinter den Spiegeln gefangen“. Und auf eine seltsame Art und Weise scheint das zu stimmen. Während die oberen, für Besucher zugänglichen Bereichen, ein Eindruck von Freiheit und milder Anarchie vermitteln befinden sich die Bewohner der in den roten Felsen getriebenen, unteren Ebenen in einem Netz aus Mystizismus und Aberglaube gefangen. Flüche, Wahrsagerei, die Macht von Geistern und Voodoo, Gedankenkontrolle und Materienmanipulation werden als absolut real wahrgenommen. Jeder Einzelne (und das schließt alle Piraten die für Rostfels fahren mit ein) gehört zu einem Hierarchiesystem. Die Position des Individuums spiegelt sein Wissen um Höhere Mächte, deren Geheimnisse und deren Anwendung und Manipulation wieder. Während die unteren Ränge hauptsächlich Kenntnis über das Vorhandensein und die Auswirkungen dieser Kräfte haben, verfügen die oberen Ränge über umfangreiches, okkultes Wissen. Die tatsächliche Macht und ihr Einfluß bemisst sich bei einer Person auf Rostfels an ihrer Befähigung (vermeintlich oder real) durch mystische Kräfte ihr Umfeld zu beeinflußen. Die Furcht durch einen Todesfluch zu sterben, von dienstbaren Geistern heimgesucht zu werden oder einem allsehenden Auge schutzlos ausgeliefert zu sein konsolidiert die Machtstrukturen auf Rostfels. Fetische, Amulette, Runen, Tarotkarten, Götzen und jede mögliche andere Form mystisch infundierter Artefakte beherbergen große Kräfte die Schutz bieten oder andere Menschen manipulieren können. Die Furcht vor der „Anderen Welt“ ist allen so inherent das sich selbst Piraten, die weit entfernt von Rostfels agieren, sich dem nicht mehr entziehen können. Es ist eine Welt in der Flüche und Dämonen Raum und Zeit überbrücken, und scheinbar profane Gegenstände über Leben und Tod entscheiden können. Die internen Machtkämpfe innerhalb der Feste werden selten mit Waffengewalt ausgetragen. Viel mehr herrscht zwischen den mächtigsten und einflussreichsten Persönlichkeiten eine Art „Kalter Krieg“ auf mystischer Ebene. Hinzu kommt, das in einer Umgebung die in klaustrophobische Enge kaum Raum für Privatsphäre lässt, das Sammeln und Ankäufen von Informationen die mächtigste Waffe darstellt. Nichtsdestotrotz ist Rostfels ein Ort voller physischer Gewalt, die sich aber hauptsächlich auf den unteren Rängen abspielt.
Die Meister, der Freiherr und die Geister
Die Menschen mit dem höchsten, okkulten Rang werden „Meister“ genannt. Zu Ihnen gehören die Donna Meister Schattenblick, die beiden Lagerverwalter Meister Stahlsang und Meister Madenfraß, der Händler Meister Leichenfeilscher und die beiden Piraten Meister Wasserdiebin und Meister Knochenring. Es gibt theoretisch noch einen Rang der in der spirituellen Hierarchie höher steht; „Die Wissenden“. Es handelt sich allerdings, wenn man es realistisch betrachtet, um Individuen die völlig den Verstand verloren haben oder anderweitig nie ganz bei Sinnen waren. Sie spielen auf politischer Ebene keine Rolle und sind absolut unberechenbar. Ihr Spektrum reicht von Heilern über Wahrsager bis zu Geisterbeschwörern, die selbst von den Meistern gefürchtet werden. Es gibt kaum eine Handvoll, aber sie werden trotz ihrer „Eigenheiten“ immer voller Respekt oder Demut behandelt. Üblicherweise nennen sie sich selbst (und andere sie) je nach Ausrichtung auch „Hexen“,“Totenrufer„,“ Heilsbringer„ usw.
Die größte, unangefochtene, mystische Macht hat der Tauros inne. Auch wenn (oder vielleicht auch gerade deswegen) er nie persönlich in Erscheinung tritt, ist er in der Wahrnehmung der Bevölkerung von Rostfels fast allmächtig und bewegt sich weit über den Rängen aller anderen Menschen.
Der Freiherr ist die Person auf Rostfels die in Rechtsfragen das letzte Wort hat. Er oder sie tritt in aller Regel als Streitschlichter auf und verwaltet einen Großteil des Handels. Er ist den Meistern nicht weisungsberechtigt, aber sein Wort hat großes Gewicht und sein Rat wird in aller Regel angenommen. Der Freiherr gilt als neutral und dient als Sprachrohr und Aushängeschild im Umgang mit den Schmugglern und Freibeutern die Rostfels besuchen. Häufig ist er oder sie im Okkulten bewandert und steht den Meistern in dieser Hinsicht nur wenig nach.
Es existieren Individuen die nicht in das Gefüge von Rostfels gehören, aber durch starke spirituelle Kräfte, Macht oder (von Außen betrachtet) besondere Absonderlichkeit einen Sonderstatus in der okkulten Gesellschaft der Feste genießen. Dazu gehören z.B. der Schamane der ansässigen Wattläufer (Kreischende Segelechse), der Fräse Salbos, der für den jeweiligen Freiherren arbeitet und die stark mutierte, rot-weiße Kriegerin Nano (von der niemand wirklich weiß zu welcher Kultur oder „Welt“ sie gehört). Diese Außergewöhnlichen Personen haben den Ehrentitel „Geist“ und werden innerhalb der Felsenfeste mit Respekt behandelt.
(in Bearbeitung)